Zehn Orte in und um Zürich, an denen sich das Fernweh literarisch kurieren lässt – man geht hinein, um einen Wanderführer zu kaufen, und kommt, wie meistens, mit einem Gedichtband wieder heraus. Zusammengetragen zwischen zwei Lektoraten, einer Matinee im Schauspielhaus und dem x-ten Spaziergang durchs Niederdorf, das ich nach zwanzig Jahren immer noch nicht auswendig kenne, obwohl ich es sollte.
Kein Buchladen, aber die einzig vernünftige Antwort auf die Frage, wohin man mit dem frisch gekauften Stapel als Nächstes soll – zum Lesen bei einer heissen Schokolade.